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Immer mehr deutsche Angestellte wollen ihr eigener Chef sein. Zeitarbeit wird immer beliebter und überholt traditionelle Arbeitsverhältnisse.

PRESSEINFORMATION

Immer mehr deutsche Angestellte wollen ihr eigener Chef sein. Zeitarbeit wird immer beliebter und überholt traditionelle Arbeitsverhältnisse.

Troy/Hamburg, 6. Dezember 2005 - Fast die Hälfte der deutschen Angestellten möchte aus ihrem traditionellen Arbeitsverhältnis aussteigen, um selbständig zu arbeiten. Das ist ein Ergebnis der Kelly World at Work Survey, für die der international agierende Personaldienstleister Kelly Services fast 19.000 Angestellte in 12 europäischen Ländern befragt hat.

Die Studie stellt einen starken unternehmerischen Trend unter deutschen Angestellten fest: 49 Prozent der Befragten gaben an, lieber unabhängig zu arbeiten als direkt bei einem Arbeitgeber angestellt zu sein. Die Mehrzahl (24 Prozent) kann sich eine zeitlich oder vertraglich begrenzte Tätigkeit vorstellen. Rund 11 Prozent planen, sich selbstständig zu machen, neun Prozent würden gerne als unabhängige Berater innerhalb eines Unternehmens arbeiten. Für fünf Prozent ist eine Tätigkeit als freier Mitarbeiter für unterschiedliche Unternehmen attraktiv.

"Immer mehr Angestellte denken um und wollen ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen", sagt Michael Kirsten, Marketing Coordinator bei Kelly Services Deutschland. "In Zeiten von Globalisierung und Outsourcing haben viele Unternehmen Personal abgebaut sowie nicht-unternehmenskritische Bereiche ausgelagert und so neue Perspektiven für unabhängige Unternehmer geschaffen."

Die Vorteile einer freien oder selbständigen Tätigkeit liegen auf der Hand: Als ihr eigener Chef können Menschen eigenständig und -verantwortlich arbeiten, sind unabhängig und flexibel. Zudem reichen für viele Berufe ein Handy und ein Internet-Anschluss aus. Selbständige können so mit minimalem Aufwand ihren Beruf ausüben, in Kontakt mit ihren Kunden bleiben und weltweit für sich werben.

Vor allem junge Leute fragen sich, was ein Arbeitgeber ihnen zu bieten hat und wollen immer weniger für große Unternehmen arbeiten. "Nachdem das Thema Jobsicherheit inzwischen auch in Konzernen ein Thema ist, sind viele überzeugt, dass sie als Selbstständige mehr Sicherheit haben", sagt Kirsten.

Die Studie zeigt außerdem, dass ältere Arbeitnehmer andere Prioritäten setzen: Viele von ihnen streben danach, unabhängige Berater zu werden, die ihre Arbeitszeiten selbst festlegen und ihre Expertise für sich nutzen. Viele sind wieder für ihre früheren Arbeitgeber tätig, insbesondere wenn es sich dabei um große Unternehmen handelt.

Im europäischen Vergleich streben deutsche, schwedische und französische Arbeitnehmer am stärksten eine freie oder selbständige Tätigkeit an, während dies für ihre Kollegen in Spanien und Großbritannien weniger interessant ist. Spitzenreiter ist Russland: Mit 97 Prozent ist hier der Anteil derer, die selbständig oder frei arbeiten wollen, am höchsten.

Unterschiede gibt es auch in Bezug auf Branchen: Danach sind Business Services, Ingenieurwesen, IT, Touristik und Freizeit für Selbständige und freie Mitarbeiter besonders attraktiv.

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Über Kelly Services:
Kelly Services, Inc. (NASDAQ: KELYA, KELYB) ist ein Fortune-500- Unternehmen mit Hauptsitz in Troy, Michigan, USA. Kelly Services bietet Personaldienstleistungen wie Arbeitnehmerüberlassung, Personalvermittlung, Staff Leasing, Outsourcing und Vendor On-Site. Als international operierender Konzern mit über 2.600 Niederlassungen in 30 Ländern vermitteln wir jährlich mehr als 700.000 Mitarbeiter aus den Bereichen Bürodienstleistungen, Buchhaltung, Ingenieurwesen, IT, Recht, Naturwissenschaften, Marketing, Leichtindustrie, Aus- und Weiterbildung, Gesundheitswesen und häusliche Pflege. Der Umsatz in 2004 betrug 4,98 Milliarden US-Dollar. In Deutschland beschäftigt Kelly Services 60 feste und etwa 600 freie Mitarbeiter an den Standorten Hamburg, Berlin, Rostock, Hannover, Köln, Düsseldorf, Rheine, Frankfurt, Stuttgart, Nürnberg und München.

Für weitere Informationen: Michael Kirsten, Marketing Coordinator, Kelly Services Deutschland, Tel.: + 49 40 31 77 31 0, e-mail: kirsten@kellyservices.de